Zeit für Preissprünge
Wer glaubte, die Zeitmessung sei eine Erfindung der Schweizer, der war noch nie mittags an einer Tankstelle im Werra-Meißner-Kreis. Hier wird Pünktlichkeit noch großgeschrieben – vor allem, wenn es darum geht, dem Autofahrer pünktlich zum Mittagsläuten die letzten Groschen aus der Tasche zu ziehen.
Eigentlich sollte die neue Tank-Preis-Regelung für Transparenz sorgen, doch stattdessen erleben wir eine neue olympische Disziplin: Den synchronisierten Preissprung. Punkt 12 Uhr schießen die Anzeigen an den Zapfsäulen schneller in die Höhe als der Blutdruck eines Pendlers auf der Suche nach dem günstigsten Tropfen. Man munkelt, in manchen Orten könne man die Kirchturmuhr nach den Preistafeln stellen. Glockenschlag eins: Diesel plus zehn Cent. Glockenschlag zwei: Super hinterher.
Da steht man nun mit dem Rüssel in der Hand, wartet extra auf den vermeintlich günstigen Moment, und zack – das Timing ist fieser als eine Radarfalle im Gebüsch. Während man in Berlin noch über Markttransparenz philosophiert, wird vor Ort knallhart kalkuliert: Wer zu spät kommt, den bestraft das Die Tankanzeige.
Die Verzweiflung derer, die nur mal eben „günstig“ vollmachen wollten und plötzlich feststellen, dass sie für den Preis einer Tankfüllung fast schon eine Anzahlung für ein E-Bike leisten könnten. Aber hey, trösten wir uns: Zumindest wissen wir jetzt, dass die Digitalisierung im Kreis funktioniert – zumindest bei den Preistafeln klappt die Fernsteuerung in Echtzeit tadellos.
In diesem Sinne: Immer schön den Tacho und die Turmuhr im Blick behalten. Oder einfach mal wieder zu Fuß gehen – das schont die Nerven und den Geldbeutel, auch wenn es in unseren Bergen etwas länger dauert!
Rechtschreibung
Die Interpunktion und Orthographie dieses Textes sind frei erfunden. Eine Übereinstimmung mit aktuellen oder ehemaligen Rechtschreibregeln wäre rein zufällig und ist nicht beabsichtigt.
Mal im Ernst: Jeder, der schreibt, macht mal Fehler. Die Texte in diesem Magazin werden vor Veröffentlichung von ChatGPT auf Rechtschreibung korrigiert, sodass zumindest die gröbsten Fehler draußen sein sollten. Damit haben die Texte in diesem Magazin schon mal weniger Fehler als die unserer hiesigen Heimatzeitung, und das will schon was heißen.
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