Der grüne Daumen von Eschwege
Eschwege und Umgebung sind ja bekannt für ihre landwirtschaftliche Tradition. Doch während sich die meisten hiesigen Bauern mit schnödem Raps oder Weizen begnügen, dachte sich ein besonders ambitionierter „Gärtner“ im Werra-Meißner-Kreis wohl: Warum nicht mal was für das Raumklima tun? 1.000 Marihuana-Pflanzen in einer Indoor-Plantage – das ist kein Hobbykeller mehr, das ist der Botanische Garten der besonderen Art.
Man muss den Optimismus fast bewundern. Da wird die Energiewende im Kleinen praktiziert, indem man vermutlich so viel Strom für die Wärmelampen verballert, dass das lokale Umspannwerk kurzzeitig hellauf begeistert war. Doch leider hat der „Grüne Daumen“ hier eine Spur zu intensiv geleuchtet.
Wenn die Polizei anrückt, um statt Falschparkern gleich einen ganzen Urwald abzuernten, weiß man: In Nordhessen wird noch angepackt! Während die Politik in Berlin noch über Gramm-Zahlen und Abstandsregeln zu Spielplätzen debattiert, wurden hier Fakten – oder besser: Stauden – geschaffen. 1.000 Pflanzen? Das reicht vermutlich, um die gesamte Kreisverwaltung für die nächsten zehn Haushaltsdebatten tiefenentspannt zu stimmen.
Schade eigentlich für die Beamten, die nun als unfreiwillige Erntehelfer Überstunden schieben mussten. Ob es beim Abtransport wenigstens eine Gefahrenzulage für „passives Inhalieren“ gab? Wenn in Eschwege die Luft plötzlich so verdächtig nach „Urlaub in Amsterdam“ riecht, ist vermutlich nicht der Wind schuld, sondern ein botanisches Genie mit Hang zum Größenwahn.
In diesem Sinne: Immer schön auf dem Teppich bleiben – oder zumindest nicht die ganze Wohnung damit bepflanzen!
Rechtschreibung
Die Interpunktion und Orthographie dieses Textes sind frei erfunden. Eine Übereinstimmung mit aktuellen oder ehemaligen Rechtschreibregeln wäre rein zufällig und ist nicht beabsichtigt.
Mal im Ernst: Jeder, der schreibt, macht mal Fehler. Die Texte in diesem Magazin werden vor Veröffentlichung von ChatGPT auf Rechtschreibung korrigiert, sodass zumindest die gröbsten Fehler draußen sein sollten. Damit haben die Texte in diesem Magazin schon mal weniger Fehler als die unserer hiesigen Heimatzeitung, und das will schon was heißen.
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